im gespräch ⸻ katharina wagner

„Ich wollte nie einfach nur eine Schule führen. Ich wollte einen Ort schaffen, an dem etwas entsteht.“

Kata kennt die Burke aus mehr als einer Perspektive: zuerst als Studentin, später als Gestalterin und heute als Dekanin und Geschäftsführerin. Sie hat die Akademie neu gedacht, eine Agentur aufgebaut und steht bis heute selbst im Unterricht.

Gleichzeitig ist sie Mutter von drei Kindern und erfüllt sich gerade noch einen lang gehegten Traum: ein eigenes Café in der Römerstraße 37. Ein Gespräch über Gestaltung, Verantwortung, Lehre und die Frage, warum gute Ideen vor allem eines brauchen: Raum.


Von der Studentin zur Dekanin

Kata, du hast selbst einmal an der Burke studiert. Hättest du damals gedacht, dass du diesen Ort eines Tages selbst führen würdest?

Ganz klar: nein. Ich wollte gestalten, gute Ideen entwickeln und meinen eigenen Weg gehen. Dass mich dieser Weg irgendwann zurück zur Burke führt und ich hier einmal als Dekanin und Geschäftsführerin sitze, hätte ich niemals geplant.

Vielleicht ist genau das aber das Schöne daran. Ich kenne die Akademie nicht nur aus unternehmerischer Perspektive. Ich weiß noch sehr genau, wie es sich anfühlt, hier als junge Designerin zu sitzen und gleichzeitig viele Fragen und noch mehr Ideen im Kopf zu haben.

Nach deinem Studium hast du zunächst Berufserfahrung gesammelt und später die Leitung der Burke übernommen. Was war dein erster Gedanke: bewahren oder verändern?

Verändern. Definitiv. Aber nicht, weil vorher alles falsch war. Die Burke hatte immer eine besondere Seele. Mir war wichtig, genau diese Persönlichkeit zu bewahren und gleichzeitig zu überlegen: Was braucht eine kreative Ausbildung heute wirklich?

Ich wollte weniger Distanz, weniger starre Strukturen und mehr echtes Miteinander. Lernen funktioniert für mich dann am besten, wenn Menschen miteinander arbeiten, sich ausprobieren dürfen und Verantwortung übernehmen. Und manches davon war tatsächlich ziemlich wörtlich gemeint, einige Türen mussten damals als Erstes weichen.


Von der Studentin zur Dekanin

Kata, du hast selbst einmal an der Burke studiert. Hättest du damals gedacht, dass du diesen Ort eines Tages selbst führen würdest?

Ganz klar: nein. Ich wollte gestalten, gute Ideen entwickeln und meinen eigenen Weg gehen. Dass mich dieser Weg irgendwann zurück zur Burke führt und ich hier einmal als Dekanin und Geschäftsführerin sitze, hätte ich niemals geplant.

Vielleicht ist genau das aber das Schöne daran. Ich kenne die Akademie nicht nur aus unternehmerischer Perspektive. Ich weiß noch sehr genau, wie es sich anfühlt, hier als junge Designerin zu sitzen und gleichzeitig viele Fragen und noch mehr Ideen im Kopf zu haben.

Nach deinem Studium hast du zunächst Berufserfahrung gesammelt und später die Leitung der Burke übernommen. Was war dein erster Gedanke: bewahren oder verändern?

Verändern. Definitiv. Aber nicht, weil vorher alles falsch war. Die Burke hatte immer eine besondere Seele. Mir war wichtig, genau diese Persönlichkeit zu bewahren und gleichzeitig zu überlegen: Was braucht eine kreative Ausbildung heute wirklich?

Ich wollte weniger Distanz, weniger starre Strukturen und mehr echtes Miteinander. Lernen funktioniert für mich dann am besten, wenn Menschen miteinander arbeiten, sich ausprobieren dürfen und Verantwortung übernehmen. Und manches davon war tatsächlich ziemlich wörtlich gemeint, einige Türen mussten damals als Erstes weichen.


Akademie & Praxis

Du bist Geschäftsführerin und gleichzeitig weiterhin Dekanin und Dozentin. Warum ist dir der Unterricht bis heute so wichtig?

Weil ich den direkten Kontakt zu den Studierenden nicht verlieren möchte. Natürlich gehören heute unglaublich viele andere Dinge zu meinem Alltag. Strategie, Organisation, Kund:innen, Team, Zahlen, alles, was eben dazugehört, wenn man ein Unternehmen führt.

Aber im Unterricht merke ich meistens sofort, was die Studierenden gerade beschäftigt. Wo sie hängen, was sie begeistert, welche Fragen sie stellen. Und ehrlich gesagt ist das für mich auch immer wieder inspirierend. Ich glaube, sobald man nur noch über Ausbildung entscheidet, aber selbst nicht mehr mitten darin steckt, fehlt einem irgendwann etwas.

Ihr arbeitet in der Agentur immer wieder mit Studierenden und Alumni zusammen. Wie ist es, jemanden erst zu unterrichten und später gemeinsam an einem Kundenprojekt zu sitzen?

Das ist tatsächlich einer der schönsten Aspekte meiner Arbeit. Man begleitet jemanden vielleicht über mehrere Semester, sieht, wie sich eine eigene Handschrift entwickelt, wie jemand sicherer wird und plötzlich ganz selbstverständlich für die eigenen Ideen einsteht. Und dann sitzt man ein paar Jahre später gemeinsam an einem Kundenprojekt.

Dieser Wechsel ist schön. Irgendwann bin ich dann eben nicht mehr nur die Dekanin oder Dozentin, sondern wir arbeiten als Gestalterinnen miteinander. Genau das möchte ich eigentlich. Dass die Burke nicht mit dem Abschluss endet.


Akademie & Praxis

Du bist Geschäftsführerin und gleichzeitig weiterhin Dekanin und Dozentin. Warum ist dir der Unterricht bis heute so wichtig?

Weil ich den direkten Kontakt zu den Studierenden nicht verlieren möchte. Natürlich gehören heute unglaublich viele andere Dinge zu meinem Alltag. Strategie, Organisation, Kund:innen, Team, Zahlen, alles, was eben dazugehört, wenn man ein Unternehmen führt.

Aber im Unterricht merke ich meistens sofort, was die Studierenden gerade beschäftigt. Wo sie hängen, was sie begeistert, welche Fragen sie stellen. Und ehrlich gesagt ist das für mich auch immer wieder inspirierend. Ich glaube, sobald man nur noch über Ausbildung entscheidet, aber selbst nicht mehr mitten darin steckt, fehlt einem irgendwann etwas.

Ihr arbeitet in der Agentur immer wieder mit Studierenden und Alumni zusammen. Wie ist es, jemanden erst zu unterrichten und später gemeinsam an einem Kundenprojekt zu sitzen?

Das ist tatsächlich einer der schönsten Aspekte meiner Arbeit. Man begleitet jemanden vielleicht über mehrere Semester, sieht, wie sich eine eigene Handschrift entwickelt, wie jemand sicherer wird und plötzlich ganz selbstverständlich für die eigenen Ideen einsteht. Und dann sitzt man ein paar Jahre später gemeinsam an einem Kundenprojekt.

Dieser Wechsel ist schön. Irgendwann bin ich dann eben nicht mehr nur die Dekanin oder Dozentin, sondern wir arbeiten als Gestalterinnen miteinander. Genau das möchte ich eigentlich. Dass die Burke nicht mit dem Abschluss endet.


Unternehmertum & Zukunft

Akademie, Agentur, Ausstellungsraum und bald auch noch ein Café. Was ist Burke eigentlich heute?

Eigentlich ist es mittlerweile ziemlich viel auf einmal. (lacht)

Die Akademie ist natürlich nach wie vor der Kern. Dazu kam die Agentur, weil es für mich immer wichtig war, nicht nur über Gestaltung zu sprechen, sondern auch wirklich zu gestalten und mit echten Kunden zu arbeiten. Der Ausstellungsraum ist dann irgendwann dazugekommen und jetzt eben noch das Café.

Für mich muss aber auch nicht alles wahnsinnig kompliziert zusammenpassen. Es sind einfach Dinge, die ich gerne mache und die sich über die Jahre entwickelt haben. Und natürlich ist es schön, wenn sich die Bereiche gegenseitig ergänzen. Studierende arbeiten später in der Agentur mit, Alumni kommen wieder vorbei, vorne finden Ausstellungen statt und bald kann man dort eben auch einen Kaffee trinken.

Ich glaube, so ist Burke einfach über die Jahre gewachsen.

Jetzt erfüllst du dir mit dem Café noch einen persönlichen Traum. Warum gerade ein Café?

Weil ich Cafés schon immer geliebt habe. Nicht nur wegen des Kaffees, sondern wegen dem, was dort passiert. Menschen treffen sich, arbeiten, reden, beobachten, haben Ideen. Ein gutes Café kann ein kleines Stück Stadtleben sein.

Ich hatte diesen Gedanken schon sehr lange im Kopf: Irgendwann möchte ich einen Ort schaffen, an dem Menschen einfach gerne bleiben. Jetzt passt plötzlich vieles zusammen. Vorne der Raum, dahinter die Akademie, die Agentur, Ausstellungen, Studierende, Alumni und Nachbarschaft.

Ich glaube, es wird sehr Burke. Mehr verrate ich aber noch nicht.


Unternehmertum & Zukunft

Akademie, Agentur, Ausstellungsraum und bald auch noch ein Café. Was ist Burke eigentlich heute?

Eigentlich ist es mittlerweile ziemlich viel auf einmal. (lacht)

Die Akademie ist natürlich nach wie vor der Kern. Dazu kam die Agentur, weil es für mich immer wichtig war, nicht nur über Gestaltung zu sprechen, sondern auch wirklich zu gestalten und mit echten Kunden zu arbeiten. Der Ausstellungsraum ist dann irgendwann dazugekommen und jetzt eben noch das Café.

Für mich muss aber auch nicht alles wahnsinnig kompliziert zusammenpassen. Es sind einfach Dinge, die ich gerne mache und die sich über die Jahre entwickelt haben. Und natürlich ist es schön, wenn sich die Bereiche gegenseitig ergänzen. Studierende arbeiten später in der Agentur mit, Alumni kommen wieder vorbei, vorne finden Ausstellungen statt und bald kann man dort eben auch einen Kaffee trinken.

Ich glaube, so ist Burke einfach über die Jahre gewachsen.

Jetzt erfüllst du dir mit dem Café noch einen persönlichen Traum. Warum gerade ein Café?

Weil ich Cafés schon immer geliebt habe. Nicht nur wegen des Kaffees, sondern wegen dem, was dort passiert. Menschen treffen sich, arbeiten, reden, beobachten, haben Ideen. Ein gutes Café kann ein kleines Stück Stadtleben sein.

Ich hatte diesen Gedanken schon sehr lange im Kopf: Irgendwann möchte ich einen Ort schaffen, an dem Menschen einfach gerne bleiben. Jetzt passt plötzlich vieles zusammen. Vorne der Raum, dahinter die Akademie, die Agentur, Ausstellungen, Studierende, Alumni und Nachbarschaft.

Ich glaube, es wird sehr Burke. Mehr verrate ich aber noch nicht.

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